Novihum: Eine nachhaltige Bodenlösung sichert die Lebensgrundlagen von morgen

Sonntag, 4. November 2018 —  

Sehr geehrter Journalist,

mit dem Enterprise Europe Network Awards werden kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) ausgezeichnet, die die Services und den Support des Enterprise Europe Network genutzt haben, des weltweit größten Support-Netzwerks für KMUs, die in internationalen Märkten wachsen wollen. Dieses Netzwerk setzt sich aus 3000 Fachleuten innerhalb von 600 Mitgliedsorganisationen in mehr als 60 Ländern zusammen und hilft KMUs dabei, durch maßgeschneiderten Support, neue geschäftliche Partnerschaften und Zugriff auf Finanzmittel schneller zu wachsen. Zu den Mitgliedsorganisationen des Enterprise Europe Network gehören unter anderem Industrie- und Handelskammern, Technologiezentren und Forschungsinstitute.

Für die diesjährige Ausgabe des Network Awards wurde das deutsche KMU Novihum als eines der nominierten Unternehmen in der Kategorie „Neue Horizonte“ ausgewählt. Die Gewinner werden am 14. November bei einer Feierlichkeit in Bratislava, Slowakei, bekanntgegeben.

Sie können für Ihre Berichte die nachfolgende KMU-Erfolgsgeschichte kostenlos und urheberrechtsfrei nutzen (die gesamte Version oder Teile daraus). Interviews mit dem Unternehmer oder dem Netzwerkmitglied können auf Anfrage ebenfalls arrangiert werden (wenden Sie sich bitte an: sabina.drastikova@icfi.com).  

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Novihum: Eine nachhaltige Bodenlösung sichert die Lebensgrundlagen von morgen

Die intensive Landwirtschaft entzieht unseren Böden unverzichtbare Nährstoffe, die für den Anbau von Lebensmitteln benötigt werden. Mit der Unterstützung des Enterprise Europe Networkrealisierte Peter Langer, CEO von Novihum Technologies GmbH, eine Demonstrationsanlage in Dortmund und begann mit der Herstellung eines Produkts, das nicht nur diese Böden wieder mit Nährstoffen versorgen kann, sondern auch die Erträge steigert.

Novihum ist eine kohlenstoffreiche Bodenaufbereitungstechnologie, die die Fruchtbarkeit des Bodens für 10 Jahre verbessert, die Ernteerträge maßgeblich erhöht und gleichzeitig den Wasserverbrauch und die Umweltverschmutzung reduziert. Nach 15 Jahren Forschung an der Technischen Universität Dresden wurde um diese Technologie herum ein Unternehmen eingerichtet, das das Ziel hat, die Forschungsergebnisse in ein kommerzielles Produkt überzuführen. Gründer des Unternehmens waren Dr. Peter Langer, CEO, und Dr. Horst Ninnemann, Leiter F&E.

„Für mich war Novihum interessant, weil mich die Idee inspiriert hat“,

erklärte Dr Langer.

„Ich komme aus dem Managementbereich von High-Tech-Entwicklungsunternehmen, wollte aber eher praxisorientiert an einem neuen, herausfordernden Projekt arbeiten.“

Beide Gründer wussten von Anfang an, dass sie ein Werk brauchten, in dem sie eine stetige Versorgung von Novihum zu vertretbaren Kosten produzieren konnten. Nachdem dies gewährleistet war, planten sie, in die europäischen und internationalen Märkte für Gartenbau, Dachbegrünung, gewerbsmäßige Bewirtschaftung und Nachhaltigkeit einzusteigen.

„Wir hatten ein bewährtes Produkt, und wir hatten die ersten Investitionen von Venture-Kapitalunternehmen, aber wir mussten einen Maßstabsprung in der Produktionstechnologie schaffen – zunächst von einem Labor zu einem Pilotwerk, und anschließend zu einem größeren, industriell ausgerichteten Maßstab. Wir suchten nach Investitionen für diese Entwicklung, deshalb wendeten wir uns an ZENIT, ein deutsches Mitglied des Enterprise Europe Network, und erkundigten uns, wie wir ein solches Pilotwerk finanzieren konnten. Sie halfen uns bei einer Antragstellung für das europäische KMU-Instrument, so dass wir eine erhebliche finanzielle Förderung bekommen“

erläutert Peter Langer.

Das Enterprise Europe Network ist das weltweit größte Support-Netz für kleine und mittelgroße Unternehmen (KMUs) mit internationalen Ambitionen. ZENIT führte einen Workshop mit Novihum Technologies durch und bot maßgeschneiderte Anleitungen, die dem Unternehmen halfen, einen erfolgreichen Förderantrag zu stellen. Die Förderung erfolgt im KMU-Instrument aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizont 2020“ der Europäischen Kommission-, das kleinen Unternehmen mit hohem Wachstumspotential hilft.

„Wir haben ihren anfänglichen Vorschlag gelesen und versuchten, Schwächen zu erkennen, um sie in Stärken umzuwandeln“,

erklärt Bernd Meyer von ZENIT, der den Workshop bei Novihum leitete.

„Der Vorschlag war bereits sehr gut und hätte möglicherweise schon eine positive Bewertung erhalten, aber mit unserer Unterstützung sind sie auf die nächste Ebene gelangt. Wir freuen uns,, dass Novihum die Finanzierung erhalten hat, weil das bedeutet, dass wir ihre Anwendung korrekt analysiert haben.“

Novihum erhielt über EUR 2 Mio., die sie eingesetzt haben, um ein Pilot-Produktionswerk in Dortmund zu entwickeln, das 1.000 Tonnen Novihum pro Jahr produzieren kann. So sind 20 Arbeitsplätze entstanden. Es gibt bereits Pläne, ein komplettes Produktionswerk einzurichten, das 30.000 Tonnen Novihum jährlich produzieren und an Kunden auf der ganzen Welt vertreiben könnte. Dadurch würden weitere Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt hat die Finanzierung Novihum Technologies geholfen, seinen Marktauftritt um mindestens ein Jahr zu beschleunigen.

„Heute stehen wir aufgrund der üblichen Nutzung unserer Böden abnehmenden landwirtschaftlichen Erträgen gegenüber. Dies ist ein Problem in Europa, aber auch weltweit“,

erklärt Dr. Langer.

„Novihum ist ein Produkt, das nachhaltig organische Substanz generieren kann, um diese Böden wieder in einen gesunden Zustand zu versetzen und die Ernteerträge zu erhöhen. Mit unserem Produktionswerk können wir jetzt beginnen, auf unsere Kunden zuzugehen und umfangreichere Versuche einzurichten.“

 

A sustainable soil solution to feed the future

Wichtige Zahlen
Projektergebnisse
Was stimmt mit unseren Böden nicht?
© Novihum Technologies GmbH, 2016
© Novihum Technologies GmbH, 2016
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Sabina Drastikova Media Relations Executive